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Das Gute vor dem Sein

Levinas versus Heidegger

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Branko Klun

Die Arbeit, die das ethische Denken von Levinas im Lichte seiner Auseinandersetzung mit Heidegger zu rekonstruieren und kritisch zu bewerten sucht, ist als Gegenüberstellung der beiden Denkansätze angelegt. Sie gliedert sich in drei Teile, die jeweils eine Grundfrage zum Thema haben (Sein, Zeit, das Gute) und zugleich die Entwicklung von Levinas’ Denken nachzeichnen. Ausgehend von einem Heidegger entgegengesetzten Seinsverständnis gelangt Levinas zu seiner spezifischen Auffassung der Transzendenz, die schließlich zur Ethik jenseits des Seins führt. Levinas’ Denken zeichnet sich somit durch eine strukturelle Nähe zu Heidegger aus, wenngleich die Distanz zwischen beiden Ansätzen unüberbrückbar bleibt.
Aus dem Inhalt: Heideggers Seinserschlossenheit versus Levinas’ Seinsgefangenschaft – Transzendenz als Zeit und der Andere – Die «Kehre» von Levinas – Ethische Subjektivität jenseits des Seins – Levinas gegen Heidegger: «Gegen» als Gegensatz, Annäherung und Ausrichtung.