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Begrenzung der Haftungsrisiken des Geschäftsführers einer GmbH gegenüber der Gesellschaft bei Ausführung wirtschaftlich nachteiliger Weisungen der Gesellschafter

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Patrick Kaffiné

Sofern der Geschäftsführer einer GmbH verbindliche Weisungen der Gesellschafter ausführt und dabei ein Schaden für die Gesellschaft entsteht, ist er grundsätzlich von einer Haftung freigestellt. Anders verhält es sich hingegen, wenn die ausgeführte Weisung fehlerhaft ist – in diesem Fall setzt sich der Geschäftsführer sehr wohl einem Haftungsrisiko aus. Diese Untersuchung legt die Voraussetzungen einer verbindlichen Weisung der Gesellschafter fest, konkretisiert die möglichen Haftungsrisiken des Geschäftsführers gegenüber der GmbH bei Ausführung wirtschaftlich nachteiliger Weisungen und erarbeitet für diese Konstellationen Möglichkeiten, das bestehende Haftungspotential zu begrenzen.
Aus dem Inhalt: Weisungsrecht der GmbH-Gesellschafter (Zuständigkeit, Art, Umfang, Grenzen) – Entstehung von Haftungsrisiken für den Geschäftsführer im Rahmen des § 43 II, III GmbHG – Begrenzungen des Haftungsrisikos durch Formpflicht für Weisungen – Teilnahmemöglichkeit bei Gesellschafterversammlungen – Verzicht – Vergleich – Entlastung – Summenbegrenzung – Einwand unzulässiger Rechtsausübung – Verjährungseinrede und Beweislastverteilung.