Show Less
Restricted access

Haftungs- und Vermögensfolgen bei Sitzverlegung ausländischer Kapitalgesellschaften ins Inland

Series:

Andreas Lachmann

Die Rechtsfolgen der Sitzverlegung ausländischer Kapitalgesellschaften ins Inland sind – auch was die diesbezügliche Rechtsprechung angeht – weitgehend ungewiß. So beurteilt sich die Rechtsnatur unter Anwendung der Realsitztheorie nach inländischem Gesellschaftsrecht. Die Rechtsprechung versagt deshalb – mangels Eintragung im inländischen Handelsregister – ausländischen Briefkastengesellschaften die Anerkennung in Deutschland. Auch nach der «Centros Ltd.»-Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes wird diese Theorie von der Rechtspraxis weiterhin als maßgebend zugrunde gelegt.
Die Nichtanerkennung ausländischer Kapitalgesellschaften kann weitreichende Haftungs- und Vermögensfolgen haben. Ein zentrales Anliegen dieser Arbeit ist die Auseinandersetzung mit folgenden Fragestellungen: Wem steht das Gesellschaftsvermögen zu? Wer haftet für die Gesellschaftsverbindlichkeiten?
Aus dem Inhalt: Realsitztheorie – Nichtanerkennung ausländischer Kapitalgesellschaften – Qualifizierung als inländisches Rechtssubjekt – Haftungs- und Vermögensfolgen.