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Prosa im «Simplicissimus»

Zur Entwicklung literarischer Gattungen im Kontext von Zeitschrift, Bild und Satire

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Beate Horn

Der 1896 in München von Albert Langen gestartete Simplicissimus war zweifellos eine der bedeutendsten Zeitschriften des Kaiserreichs.
Die Studie leistet einen Beitrag zur Erschließung des riesigen Korpus an Prosa-Beiträgen im Simplicissimus. Hierbei wird untersucht, wie sich die literarischen Gattungen gerade vor dem Hintergrund einer satirisch und bildkünstlerisch orientierten Zeitschrift entwickelten.
Aus dem Inhalt: Spezifika des Simplicissimus: Satire und Bildkunst – Kurztexte: Peter Altenbergs Skizzen – Diffusion der Grenzen von Skizze und »benachbarten» Gattungen – Anleihen der Skizze bei der zeitgenössischen Bildkunst – Profilierung der Skizze gegenüber der Satire und Funktionalisierung des unsatirischen Moments – Serientexte: Ludwig Thomas Filser-Briefe – Vorteile des Briefes für Autor, Zeitschrift und Verlag – Illustration des Briefes im Heftinneren – Realisierung von Satire im Gebrauchstext: Brief, Interview und Chronik – Literarische Schwerpunkte: Jakob Wassermann, Roda Roda, Gustav Meyrink – Der literarische Anspruch des Simplicissimus und seine Verwirklichung in den literarischen Schwerpunkten – Illustration des literarischen Schwerpunkts auf dem Titelblatt – Die Erweiterung des satirischen Programms um humoristische und groteske Elemente.