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Rechtsgeschichte(n)- Histoire(s) du droit- Storia/storie del diritto- Legal Histori(es)

Europäisches Forum Junger Rechtshistorikerinnen und Rechtshistoriker Zürich 28.-30. Mai 1999

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Verein Junger RechtshistorikerInnen

Das Treffen der jungen Rechtshistorikerinnen und Rechtshistoriker Europas fand 1999 erstmals an der Universität Zürich in der Schweiz statt. Der Band versammelt die an dieser Tagung gehaltenen Referate. Das thematische Spektrum reicht von der Antiken Rechtsgeschichte über die Geschichte des ius commune und der Frühen Neuzeit bis hin zur juristischen Zeitgeschichte. Zu den behandelten Ländern gehören u.a. auch Rußland, Spanien und Italien.
Dieser Band enthält hauptsächlich Beiträge in deutscher Sprache, daneben auch in englischer, französischer, italienischer und spanischer Sprache.
Aus dem Inhalt: Jakob Tanner: Die faktische Kraft des Normativen? Zur Bedeutung des Rechts im gesellschaftlichen Wandel – Bernhard Martin Scherl: ¿Rechtsgeschichte(n)? - Einige wissenschaftsgeschichtliche Betrachtungen zu einer grundlegenden Unterscheidung – Frank Theisen: Dekretalen Papst Innozenz’ III. Zur Simonie und ihrer Hintergründe - Ein Plädoyer für die Kanonistik – Heike Litzinger: «Doch für einen Schuldspruch garantieren kann ich nicht!...» Zur politischen Rolle der Juristen im vorrevolutionären Rußland – Frank Jung: «In una perfetta monarchia [...] niuno ha diritti propri». Bemerkungen zum politisch-juristischen Denken des toskanischen Aufklärers und ‘Beamten’ Pompeo Neri – Peter Schröder: Zum Einfluß der deutschen Naturrechtstradition auf die schottische Aufklärungsphilosophie des 18. Jahrhunderts – Michael Wieczorrek: Justis Phantasien. Zwischen Recht, Geschichte und Literatur – Karl H. L. Welker: The Alps in Legal History. Landscape Aesthetics and Protection of Nature in the Seventeenth and Eighteenth Centuries – Katrin Kastl: Die Hinrichtung des Jacob Ritter: «Ach Jugend, spiegle dich, betrachte jenes Rad». Die Rechtfertigung des Vollzugs der Todesstrafe bei einem außergewöhnlichen Verbrechen – Peter Johannes Weber: Ulrich Stutz’ Eigenkirche - eine bibliophile Erforschung – Paolo Marchetti: L’idée de frontière dans l‘expérience juridique du bas Moyen-Age – Otto Vervaart: Vita brevis, opera multa: Ludovicus Pontanus de Roma (1409-1439), a prolific writer – Giacomo Pace: Un rettore padovano del Quattrocento e le sue prerogative: Henricus de Saxonia – Harald Maihold: «Wenn das Haupt schmerzt, dann schmerzen alle Glieder.» Die Strafe für fremde Schuld in Cervantes’ «Don Quijotte» – Esteban Conde: La falsa filosofia de los delitos y las penas, o el Padre Cevallos ante el Consejo de Castilla – Olga Paz Torres: Derecho y Revistas en la Barcelona del fin de siglo diecinueve: El Modernisme o una nueva estética del Derecho – Johannes Platschek: Herrn Quietus' Badereisen. Grundsätze des römischen Auftragsrechts in D. 17.1.16. – Birgit Feldner: Erpressung - eine Bagatelle? Eigentümlichkeiten der Behandlung von metus im römischen Recht – Nathalie Wharton/Jean-Philippe Dunand: The Reception of Roman Law in Swiss Law: Back to the Future! – Martin Immenhauser: «Culpa ist gar nicht allgemein eine causa obligationis...» - Zur Rolle des Verschuldensprinzips im 19. Jahrhundert – Christina Schmid-Tschirren: Staat und Kirche oder Staatskirche? Die Behandlung der Kirchengüter in den Schweizer Kantonen im 19. Jahrhundert – Mathias Schmoeckel: Helmut Nicolai. Ein Anfang nationalsozialistischen Rechtsdenkens – Lothar Becker: Schritte auf einer abschüssigen Bahn - Die Selbstgleichschaltung der deutschen Staatsrechtswissenschaft im Frühjahr/Sommer 1933 im Spiegel ihrer Zeitschrift, des «Archivs des öffentlichen Rechts» – Rudolf Meyer-Pritzl: Ein unbekanntes Kapitel der juristischen Zeitgeschichte: Deutsche und österreichische Juristen jüdischer Herkunft in Genf zwischen 1933 und 1945 – Annette Weinke: Zusammenhänge zwischen Strafjustiz und Zeithistorie bei der Aufarbeitung diktatorischer Justizsysteme. Ein Vergleich 1949/1989.