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Wider die Journaille

Aspekte der Verbindung von Sprach- und Pressekritik in der deutschsprachigen Literatur seit Mitte des 19. Jahrhunderts

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Johanna Brenne

Wider die Journaille ist eine literaturwissenschaftliche Untersuchung des Blickes von deutschsprachigen Schriftstellern auf die Sprache der Presse. Autoren von Gustav Freytag bis Martin Walser haben ihre Ansichten zur Pressesprache geäußert – viele polemisch, manche resignierend, wenige hoffnungsvoll. Besondere Brisanz erhält die Kritik dort, wo sie sich zugleich gegen die gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse richtet, z.B. während des Ersten Weltkriegs oder der Diktatur des Nationalsozialismus.
Aus dem Inhalt: Deutschsprachige Schriftsteller und die Sprache der Presse – Kritik und Verbesserungsvorschläge der Schriftsteller – Stilkritik und Ideologiekritik – Polemik und Satire – U.a. Ferdinand Kürnberger, Karl Kraus, Kurt Tucholsky, Victor Klemperer, Dolf Sternberger, Hans Magnus Enzensberger, Martin Walser.