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Gustav Stresemann und die Problematik der deutschen Ostgrenzen

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Georg Arnold

Unter Berücksichtigung der strukturellen und biographischen Untersuchungsmethoden der Geschichtswissenschaft untersucht der Autor in seiner Arbeit hinsichtlich der deutschen Ostgrenzen die Möglichkeiten der deutschen Außenpolitik, die ihr vorgegebenen internationalen Rahmenbedingungen im Osten und Westen nach 1918 und die Entwicklung Stresemanns und seiner außenpolitischen Konzeptionen. Die Arbeit beinhaltet auch eine Skizzierung der Politik Stresemanns vor dem Zusammenbruch der alten deutschen Ordnung, da er in dieser entscheidenden Zeit seiner Entwicklungsperiode politische Ziele formulierte, die viel Raum für Spekulationen über seine Person und Politik zulassen. Der Autor untersucht, von welchen Zielen sich Stresemann trennte und welche er im Rahmen seiner von ihm konzipierten Politik bis zu seinem Tode 1929 weiterhin verfolgte.
Aus dem Inhalt: Stresemann, Versailles und die deutschen Ostgrenzen – Die Suche nach einem neuen Weg – Stresemanns Ansatz zur Überwindung der außenpolitischen Manövrierunfähigkeit der Republik – Das Konzept der Revision durch Entspannung – Möglichkeiten und Grenzen einer territorialen Revision im Rahmen der Verständigungspolitik – Briand, Stresemann und Pilsudski in Genf.