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Ökonomische Vorteile eines Börsengangs

Theoretische Begründbarkeit und empirische Evidenz

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Andreas Langemann

Diese Arbeit wurde mit den folgenden Preisen ausgezeichnet:
Hochschulpreis 1999 des Deutschen Aktieninstituts
Borchers-Plakette 1999 der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule, Aachen
Förderpreis 2001 der Heinz-Ansmann-Stiftung

Ein IPO ist kein zwangsläufiges Ereignis in der Unternehmensentwicklung, sondern das Resultat einer Entscheidung im Gesellschafterkreis. Die Entscheidung wird von beauftragten Beratern und Emissionshäusern beeinflußt, die mit vermeintlichen IPO-Vorteilen werben. In einer mit Beispielen illustrierten Darstellung der IPO-Abwicklung werden zentrale Begriffe definiert. Finanzierungstheoretische Modelle dienen der Fundierung der behaupteten Vorteile. Aus den Modellen werden Hypothesen hergeleitet, die anhand aller deutschen Börsenneulinge zwischen 1959 und 1998 empirisch getestet werden. Die Arbeit ergänzt bislang unzureichende Befragungen und Länderverweise. Sie schließt die Lücke zwischen Behauptungen und Erkenntnissen zur Vorteilsnutzung. Die Untersuchung vermag die Entscheidungen für künftige IPOs zu objektivieren.
Aus dem Inhalt: Entscheidung für ein IPO – Entscheidungsbeeinflussung durch IPO-Dienstleister – Theoretische und empirische Fundierung der behaupteten IPO-Vorteile – Aktienoptionen – Kreditkonditionen – Eigenkapitalbeschaffung – Absatzförderung – Vermögensdiversifikation – Anlegereuphorie – Vollständiger Ausstieg.