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Identitäts-Bildung zwischen Utopie und Wirklichkeit?

Versuch einer erfahrungswissenschaftlich orientierten Antwort für die Lehrtätigkeit an Grundschulen

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Renate Hinz

Die Projektanlage geht von der Fragestellung aus, wie Grundschullehrerinnen und -lehrer in der aktuellen schulpraktischen und -theoretischen Diskussion berufsinduzierte Identitätsambivalenzen wahrnehmen, reflektieren und bewältigen. Dabei ist die Blickrichtung auf die Analyse jenes Balanceaktes gerichtet, der in der Orientierung auf Habermas’ Identitätsmodell zwischen personalen und sozialen Dimensionen vermittelt und eine Selbstbestimmung in der interaktiven Verständigung zuläßt. In dem Anspruch, subjektbezogene Innensichten für die Festschreibung von Lehreridentitäten und vorläufige Ableitungen ausbildungsrelevanter Merkmale im Bezug von Lebenswelt und System zu durchleuchten, werden biographische Entwicklungen in ihren sozialen Strukturierungen durch ein qualitatives Forschungsvorgehen über die Auswertung offener Interviews transparent zu machen gesucht.
Aus dem Inhalt: Identitätstheoretische Explikation biographisch determinierter Identifikationen – Mutmaßungen zu Störungen der Identitätsbalance im Lehrberuf – Reflexionen zur Forschungsmethode – Das Forschungsprojekt: Identitätsbildung bei Grundschullehrerinnen und Grundschullehrern – «Utopieentwicklung» zur bildungstheoretischen Kontextualisierung einer Identitäts-Bildung.