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Jugendstrafverteidigung in den USA

Eine Studie zur anwaltlichen Vertretung junger Beschuldigter in den USA mit vergleichenden Hinweisen zur Situation in Deutschland

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Christian Irmer-Tiedt

Im Mittelpunkt der Arbeit steht, neben der rechtshistorischen und zahlenmäßigen Entwicklung der amerikanischen Jugendstrafverteidigung, vor allem die Frage nach der Effizienz der Verteidigerarbeit. Der Autor gelangt zu dem überraschenden Befund, daß verteidigte Jugendliche in den USA härter sanktioniert werden als Minderjährige, die ohne Anwalt vor dem Jugendrichter stehen. Ausgehend von dieser Erkenntnis werden mögliche Ursachen für diese, wie es aussieht, Dysfunktionalität des amerikanischen Jugendstrafverteidigers aufgezeigt und überdies einige bemerkenswerte Parallelen zur Situation der Jugendstrafverteidigung in Deutschland konstatiert.
Aus dem Inhalt: Grundlagen des amerikanischen Jugendgerichtssystems – Auswirkungen der U.S.-Supreme Court Entscheidungen auf die Praxis der Jugendstrafverteidigung – Mögliche Ursachen der negativen Verteidigerwirkung – Ein systemtheoretischer Erklärungsversuch – Vergleichende Reflexionen zur Situation der Jugendstrafverteidigung in Deutschland.