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Gott im Chaos

Ein Beitrag zur Rezeption der Chaostheorie in der Theologie und deren praktisch-theologische Konsequenz

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Georg Singe

Der Autor analysiert soziale, religiöse und kirchliche Systeme in ihrer Selbstorganisation. Eine bewußte Gestaltung dieser Systeme ist nur möglich als Kontextsteuerung im Vertrauen auf die schöpferische Kraft des Chaos und unter Einbeziehung der eigenen Beobachterrolle in die Selbstorganisationsdynamik. Die Rede von Gott im Chaos erweist sich als innovativer Impuls für eine systemtheoretische Fundierung der Praktischen Theologie. Für Caritas und Diakonie ergeben sich so neue Möglichkeiten, den ethischen Ansprüchen der befreienden Botschaft Jesu in einer postmodernen Gesellschaft gerecht zu werden. Das Gespräch zwischen Naturwissenschaft, Humanwissenschaft und Theologie über die Chaostheorie liefert dazu die wissenschaftstheoretischen Grundlagen.
Der Autor: Georg Singe, geboren 1958, studierte in Bonn, Luzern und Köln; Abschlüsse als Diplomtheologe und Diplomsozialarbeiter. Schwerpunkte seiner Berufstätigkeit, die von den Zusatzqualifikationen als Familientherapeut und systemischer Supervisor geprägt ist, liegen in den Bereichen Beratung, Fort- und Weiterbildung und Gemeinwesenarbeit. Er arbeitet als Dozent für Methodik und Didaktik Sozialer Arbeit an der Katholischen Fachhochschule Norddeutschland, Abteilung Vechta.