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Zur Entwicklung der Mainzer Jüdischen Gemeinde im Kontext gesamtgesellschaftlicher Prozesse des 19. Jahrhunderts

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Martina Drobner

Parallel zu den politischen Veränderungen, die sich durch das Ende der napoleonischen Ära und die Eingliederung der Stadt Mainz in das Großherzogtum Hessen ergaben, war die jüdische Gemeinde mit den Reformbestrebungen innerhalb der jüdischen Religionsgemeinschaft des deutschsprachigen Raums konfrontiert. In der Untersuchung wird der Frage nachgegangen, wie sich diese und weitere im Verlauf des 19. Jahrhunderts einsetzenden Entwicklungen in der Gemeinde als Institution und als sozio-kultureller Verband widerspiegelten. Den Schwerpunkt bilden Ausführungen zur Entwicklung des Gemeindewesens vor dem Hintergrund regionaler und lokaler Gegebenheiten sowie der Auseinandersetzungen innerhalb der Religionsgemeinschaft. Das Verhältnis von Kontinuität und Wandel wird anhand der Entwicklungen im Bereich der Organisation des Gemeindewesens, auf der Ebene des religiösen Lebens, des Schulwesens und des sozialen Unterstützungswesens sowie im Bereich von Erscheinungsformen traditionellen Lebens aufgezeigt.
Aus dem Inhalt: Sozio-demographische Verhältnisse – Rechtliche Gleichstellung und soziale Integration – Gemeindewesen – Religiöse Reformen – Schulwesen – Soziales Unterstützungswesen – Erscheinungsformen traditionellen Lebens im Rahmen von Reform, Anpassung und Zeitgeisterscheinungen.