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Kunst- und Kulturraub im Zweiten Weltkrieg

Versuch eines Vergleichs zwischen den Zielsetzungen und Praktiken der deutschen und der sowjetischen Beuteorganisationen unter Berücksichtigung der Restitutionsfragen

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Natalia Volkert

Die Untersuchung vergleicht den nationalsozialistischen Kunst- und Kulturraub in der Sowjetunion in der Zeit von 1941 bis 1944 mit dem sowjetischen im besetzten Deutschland von 1945 bis 1949. Die Gemeinsamkeiten überwiegen dabei die Unterschiede. Es werden Zielsetzungen und Praktiken des Kunstraubes, aber auch der Umgang der beiden totalitären Staaten mit den eigenen Kulturwerten, der Zusammenhang zwischen Evakuierungsmaßnahmen und späteren Verlustzahlen, die Restitutionspolitik nach dem Kriegsende, juristische Aspekte der Beutegutproblematik sowie das neue «Beutekunstgesetz» der Russischen Föderation analysiert. Die Studie basiert in erster Linie auf veröffentlichten Quellen und Abhandlungen, bezieht aber auch Akten aus Moskauer Archiven mit ein.
Aus dem Inhalt: Zielsetzungen und Praktiken des nationalsozialistischen und sowjetischen Kulturraubes im Zweiten Weltkrieg – «Ausbeutung» der eigenen Kunst und Kultur in den beiden totalitären Staaten – Verwendung von geraubten Kulturgütern – Beiderseitige Kulturverluste – Restitutionspolitik vom Kriegsende bis zur Gegenwart.