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Die Rechtsnatur derivativer Finanzinstrumente und ihre Darstellung im Jahresabschluß

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Constantin H. Alsheimer

Die durch den Einsatz derivativer Finanzinstrumente aufgeworfenen bilanzrechtlichen Probleme sind nicht abschließend geklärt. Die Praxis ist unterschiedlich. Eherne Rechtsprinzipien sind berührt. Voraussetzung jeder richtigen Bilanzierung ist eine Analyse der abzubildenden Gegenstände. Der Autor stellt deshalb zunächst die Rechtsnatur der derivativen Finanzinstrumente dar. Es folgt die Erläuterung der gesetzlichen Ziele des Jahresabschlusses. Deren Kenntnis nämlich ist erforderlich, wenn die bilanzielle Abbildung der Derivate, die der kasuistischen, gesetzlichen Regelung entbehrt, den GoB entsprechen soll. Danach behandelt der Autor Einzelfragen der Derivatebilanzierung und insbesondere deren Kernproblem: die Bildung von Bewertungseinheiten aus Grund- und Sicherungsgeschäften.

«Alsheimers Arbeit geht weit über die bilanzrechtliche schwer einzuordnende Natur der Derivate hinaus; er beschreibt auch die für Banken, Wirtschaftsprüfer und Finanzanalysten wesentlichen Komponenten der Bildung von Bewertungseinheiten aus Grund- und Sicherheitsgeschäften. Das läßt sie – gerade im Hinblick auf das traditionelle europäische Bilanzrecht – in einem neuen Licht erscheinen.» (Jens Friedemann, Frankfurter Allgemeine Zeitung)