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Die Bäche des Gasteinertals

Naßfelder Ache, Anlaufbach und Kötschachbach

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Robert A. Patzner

Die Naßfelder Ache, der Anlauf- und der Kötschachbach sind Hochgebirgsbäche in der alpinen Tauernregion (Bundesland Salzburg, Österreich). Sie münden zusammen und bilden die Gasteiner Ache. Die chemisch-physikalischen Parameter der drei untersuchten Bäche liegen meist innerhalb der Normwerte für Fließgewässer dieses Typs. Die Wassertemperaturen und Sauerstoffgehalte weisen die Bäche als Salmoniden-Gewässer aus. In allen Bächen wurden Bachforellen nachgewiesen, vereinzelt Bachsaiblinge. Die Konditionsfaktoren der Fische waren gut. Die Auswertung der Wassergüte nach dem Saprobiensystem ergab eine Einstufung in Güteklasse I (oligosaprob). Kennzeichnend ist reines, nährstoffarmes und annähernd sauerstoffgesättigtes Wasser. Elf Arten von Wassermollusken konnten nachgewiesen werden. Vier davon stehen auf der «Roten Liste gefährdeter Tiere Österreichs».
Aus dem Inhalt: Die Bäche des Gasteinertales – Naßfelder Ache, Anlauf- und Kötschachbach – Zur Biologie alpiner Bäche – Ökomorphologie – Chemisch-physikalische Parameter – Makrozoobenthos – Die Wassermollusken im Gasteinertal.