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Selbstrepräsentation in Natur und Kultur

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Hans Jörg Sandkühler

Dieser Band enthält Studien zum Problem Selbstrepräsentation in philosophischen und einzelwissenschaftlichen Perspektiven. Phänomene der Selbstrepräsentation reichen von einfachen Organismen, die eigene interne Zustände wahrnehmen, bis zum menschlichen Handeln in vollem Ichbewußtsein, von der Repräsentation sozialer Ordnungen bis zur Identitätsstiftung und kulturellen Selbstdarstellung. Empirische und theoretische Fragen der Selbstrepräsentation stehen neuerdings im Mittelpunkt einer Debatte zur Neurobiologie des Bewußtseins einerseits und zur Kognition bei Robotern andererseits. Zentrale Fragen sind: Wie wird repräsentiert? Wer repräsentiert? Wird etwas repräsentiert? Ist Repräsentation Ein-Bildung von Sachverhalten bzw. Objekten, die anders als repräsentiert für das menschliche Denken und Verhalten bedeutungslos wären? Wird in der Repräsentation eine an sich amodale Welt zur Lebenswelt? Gibt es ohne die Subjektivität des Ichs und Selbst, ohne Selbstkenntnis und Selbstrepräsentation überhaupt Repräsentation von Welt?
Aus dem Inhalt: Hans-Jörg Sandkühler: Repräsentation. Zur Einführung – Andreas Kemmerling: Selbstbewusstsein ohne Selbstrepräsentation – Ralph Schumacher: Formen des Wahrnehmungsbewußtseins – Klaus Sachs-Hombach: Votum zum Beitrag von Ralph Schumacher – Ralph Schumacher: Replik zum Votum von Klaus Sachs-Hombach – Kai Vogeley: Die zerebrale Implementierung des Selbstkonstrukts – Hans Flohr: Subjektivität – Reiner Hedrich: Subjektivität, phänomenale Zustände und die Reduktion des Mentalen-Votum zum Beitrag von Hans Flohr – Elke Brendel: Möglichkeiten und Grenzen der Selbstrepräsentation in logischen Systemen – Alois Knoll und Thomas Christaller: Selbstrepräsentation, Selbstwahrnehmung und Verhaltenssteuerung von Robotern – Ulrich Krause: Zum Begriff der Selbstrepräsentation – Klaus Sachs-Hombach: Argumentationsformen zum Begriff der Selbstrepräsentation – Georg Mohr: Indexikalische Repräsentation von Zeit und die Simultaneität von innerer und äußerer Erfahrung – Thomas Rolf: Was repräsentiert das Wort 'jetzt'? Votum zu Georg Mohr zum Gebrauch des 'präsentischen Zeitindikators' – Thomas Metscher: Ästhetik und Selbstrepräsentation.