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Die Geschichte des Eigentumsvorbehalts, insbesondere im 18. und 19. Jahrhundert

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Martin Maaß

Die Arbeit behandelt die Geschichte des Eigentumsvorbehalts von ihren antiken Anfängen bis zum Inkrafttreten des BGB. Der Schwerpunkt der Darstellung liegt auf der Geschichte des Rechtsinstituts in Deutschland. Auch die Entstehung des Eigentumsvorbehalts aus dem mittelalterlichen Rechtsinstitut der vorbehaltenen Rente und deren Wechselwirkung mit dem rezipierten Römischen Recht sind Gegenstand der Untersuchung. Dabei werden sowohl Gesetzgebung und Rechtsprechung als auch literarische Äußerungen umfassend herangezogen. Die Analyse der Quellen richtet sich weniger auf einzelne Wirkungen des Eigentumsvorbehalts in rechtssystematischer Hinsicht; es wird vielmehr versucht, Entstehung und Entwicklung des Eigentumsvorbehalts als Ganzes zu beleuchten.
Aus dem Inhalt: Der Eigentumsvorbehalt im Römischen Recht – Eigentumsvorbehalt und Spezialverpfändung im mittelalterlichen Recht Oberitaliens – Die vorbehaltene Rente im mittelalterlichen Stadtrecht – Eigentumsvorbehalt und vorbehaltene Rente – Das Vorbehaltseigentum als geteiltes, betragsmäßig begrenztes Eigentum am Grundstück – Eigentumsvorbehalt und lex commissoria – Theoretische Einordnung des Eigentumsvorbehalts durch die Literatur des 19. Jahrhunderts – Eigentumsvorbehalt und Abstraktionsprinzip – Der Eigentumsvorbehalt in der Rechtsprechung des 19. Jahrhunderts – Der Eigentumsvorbehalt im Abzahlungsgeschäft Ende des 19. Jahrhunderts – Der Eigentumsvorbehalt in der Entstehung des Bürgerlichen Gesetzbuches.