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Remigration in die Heimat oder Emigration in die Fremde?

Beitrag zur europäischen Migrationsforschung am Beispiel remigrierter griechischer Jugendlicher

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Athina Paraschou

Die Remigration als Forschungs- und Handlungsfeld ist unverständlicherweise sowohl von Entsende- als auch von Aufnahmeländern weitgehend ignoriert worden, obwohl sie eine der beiden Richtungen des Migrationsprozesses darstellt.
In dieser Arbeit werden die remigrierten griechischen Migrantenjugendlichen aus Deutschland in ihrer Konfrontation mit der neuen fremden «Heimat» untersucht und die Wirkungen des ambivalenten Umgangs mit den kulturellen Dynamiken beleuchtet. Den Gründen der Spaltung zwischen Handlungsbedarf und Handlungsspielräumen wird Nachdruck verliehen, und die Verbindungen zwischen Aufnahme- und Entsendelandkultur werden ausfindig gemacht. Gerade aus Anlaß der ständig sich erweiternden interethnischen und kulturellen Begegnungen, ökonomischen und politischen Globalisierungen entsteht die Notwendigkeit, Prozesse der sozialen Mobilität fließender zu gestalten und die Völkerverständigung zu pflegen.
Aus dem Inhalt: Migrationsentwicklung – Griechische Migration – Lebenswelt, Interaktionsverhältnisse, Bildungs- und Berufssituation, Zweisprachigkeit, Muttersprache, Persönlichkeitsentwicklung von Migranten – Griechische Remigration – Forschungsergebnisse re-/migrierter Jugendlicher bei: Schullaufbahn, Heimat, Familie, Freunde, Identität.