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Reputation und Kooperation in einer Währungsunion

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Kerstin Stahn

Mit der Errichtung der Europäischen Zentralbank am 1. Januar 1999 gewinnt die Wirtschaftspolitik innerhalb eines einheitlichen Währungsgebietes an Bedeutung. Gegenstand der Untersuchung ist daher die Optimierung des Instrumenteneinsatzes der Unionszentralbank und der fiskalpolitischen Entscheidungsträger der Mitgliedsländer einer Währungsunion als Reaktion auf Schocks. Die Analyse erfolgt im Rahmen eines Mehr-Länder-Modells einer Währungsunion. Der spieltheoretische Ansatz berücksichtigt strategische Interdependenzen zwischen den wirtschaftspolitischen Entscheidungsträgern sowie Erwartungen der privaten Akteure. Es zeigt sich, daß die fiskalpolitischen Entscheidungsträger die Unionszentralbank bei der Realisierung von Preisstabilität unterstützen sollten.
Aus dem Inhalt: Formulierung eines Drei-Länder-Modells einer Währungsunion – Effekte von wirtschaftspolitischen Maßnahmen und von Schocks – Optimierung der Geldpolitik – Interdependente geld- und fiskalpolitische Optimierung.