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Graffiti in Potsdam aus der Sicht von Sprayern und jugendlichen Rezipienten im Land Brandenburg

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Dorothea Stahnke-Jungheim

In dieser empirischen Studie wird das Phänomen Graffiti aus der Sicht von Sprayern und jugendlichen Rezipienten im Land Brandenburg untersucht.
Über zwanzig Interviews mit Sprayern in Potsdam bilden die Grundlage der Arbeit. Im Ergebnis dieser qualitativen Erhebung wurden drei Typen von Sprayern nachgewiesen; der «Künstler», der «Spaßhaber» und der «Bomber». Der von der Öffentlichkeit definierte und wahrgenommene sogenannte «Schmierer» konnte nicht verifiziert werden.
Eine umfangreiche quantitative Befragung von 2000 Jugendlichen des Landes Brandenburg beleuchtet die Sichtweise der Heranwachsenden auf das Phänomen Graffiti. Die Mehrheit der befragten Jugendlichen akzeptiert Graffiti, sprayt jedoch nicht selbst und bewertet Graffiti mit zunehmendem Alter kritischer.
Aus dem Inhalt: Graffiti als Erscheinungsform – Erkundung der öffentlichen Meinung zur Erklärung von Graffiti.