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Die griechische Außenpolitik in den frühen 90er Jahren

Bestimmungsfaktoren, Konflikte und Ergebnisse

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Martha Niki Sarantidou

Die Frage nach den Ursachen für die Eskalation des Makedonienkonflikts zwischen Athen und Skopje zu Beginn der 90er Jahre, aber auch zwischen Griechenland und seinen Kooperationspartnern in der EPZ, beantwortete der frühere griechische Außenminister, Michalis Papakonstantinou, mit den Worten: «You have to fight against public opinion!» Die Autorin geht der Frage nach, wie und durch wen griechische Außenpolitik entwickelt wird, welchen Determinanten sie ausgesetzt ist und warum öffentliche Meinung in einem zentralistischen politischen System einen so hohen Einfluß auf die Außenpolitik haben kann. Darüber hinaus untersucht sie die Gründe für den geringen Einfluß, den die internationale Institution EPZ auf die Athener Politik nehmen konnte, um den bilateralen Konflikt aufzulösen und so der befürchteten Ausweitung militanter Auseinandersetzungen auf dem Balkan entgegenzuwirken.
Aus dem Inhalt: Interne Präferenzstruktur von Staaten gegen die Einflußnahme internationaler Institutionen auf die Regierungspolitik – Griechenlands Stellung im internationalen System vor und nach 1990 – Öffentliche Meinung in Griechenland und Außenpolitik – Einflußmöglichkeiten der EPZ – Fallbeispiel Makedonienkonflikt.