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Ansätze zur Behandlung internationaler kartellrechtlich relevanter Sachverhalte

Insbesondere der Draft International Antitrust Code

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Dirk Voß

Infolge der Liberalisierung und der Globalisierung der Wirtschaft, die die Bedeutung des internationalen Handels stetig gesteigert haben, entsprechen sich Märkte und staatliche Kompetenzen nicht mehr. Während der Einfluß der Politik grundsätzlich an den jeweiligen Staatsgrenzen endet, handeln Unternehmen zunehmend grenzüberschreitend. Daher besteht Anlaß, sich mit den Möglichkeiten zur Behandlung internationaler kartellrechtlich relevanter Sachverhalte auseinanderzusetzen und über die Schaffung eines internationalen Rahmens von Regeln gegen Wettbewerbsbeschränkungen nachzudenken. Dies gilt besonders, da private wettbewerbsbeschränkende Praktiken die bei der Liberalisierung des Welthandels erzielten Erfolge zu gefährden drohen.
Aus dem Inhalt: Zulässigkeit und Grenzen der extraterritorialen Erstreckung nationalen Rechts – Entwurf der Havanna-Charta – Kartellrecht im EGV, im Europäischen Wirtschaftsraum sowie in Assoziierungs- und Interim-Abkommen der EG – RBP-Kodex und TOT-Kodex der Vereinten Nationen – OECD-Ratsempfehlungen und -Leitsätze – Bilaterale Zusammenarbeit – Draft International Antitrust Code.