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Erzählen im Exil

Eine Studie zu Thomas Manns Roman "Joseph und seine Brüder</I>

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Maria Giebel

«Was meinen Sie, wann wird Deutschland mich wieder lesen können? Eigentlich ist das die Frage, mit der ich zu Bett gehe, und wieder aufstehe.» So schreibt Thomas Mann 1939 im amerikanischen Exil, als seine Bücher in Deutschland bereits verboten sind. Die Trennung von Heimat und Publikum versucht der Dichter durch Kontaktnahme im Werk zu überwinden.
Nach einem biographischen Abriß von Thomas Manns Exilerfahrungen wird in diesem Buch die Konzeption des Erzählers untersucht anhand einer chronologischen Betrachtung von «Der Zauberberg» bis zu «Der Erwählte». Im Mittelpunkt der Studie steht jedoch der Roman «Joseph und seine Brüder».
Aus dem Inhalt: Biographischer Teil: Das «Dasein auf eine neue Basis stellen»: Privatleben, literarische und politische Tätigkeit seit 1933 – Werk-Teil: Veränderungen in der Konzeption des Erzählers im Werk des Exils – Systematische Überlegungen – Der Erzähler im Roman «Der Zauberberg» – Der Erzähler in den Bänden «Die Geschichten Jaakobs» und «Der junge Joseph» der Tetralogie «Joseph und seine Brüder» – Der Erzähler im dritten Band der Tetralogie: «Joseph in Ägypten» – Die Erzählgestaltung in «Lotte in Weimar» – Der Erzähler im Roman «Joseph der Ernährer» – Der Erzähler in den Romanen «Doktor Faustus» und «Der Erwählte».