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Sozialer Radikalismus und bündische Utopie

Der Fall Peter Martin Lampel

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Günter Rinke

Mit Revolte im Erziehungshaus, seinem größten Bühnenerfolg, legte sich der Schriftsteller und Maler Lampel auf den Gestus der Revolte und das Thema Jugend und Erziehung fest. Relativ spät schloß er sich der Jugendbewegung an und hoffte auf eine Erneuerung Deutschlands aus dem Geist des Jugendgelöbnisses. Nach 1933 mißlang ihm der Versuch einer begrenzten Anpassung an das System. 1936 mußte er Deutschland verlassen. Die Studie stellt Lampels Werke in den Kontext ihrer Entstehungsbedingungen und untersucht ihre Rezeption. Sie versteht sich als Beitrag zur Literaturgeschichtsschreibung und zur Erforschung der politischen Kultur der Weimarer Republik.
Aus dem Inhalt: Der Fall Lampel in der Öffentlichkeit – Das Kriegserlebnis – Soldat und Schriftsteller im deutschen Bürgerkrieg – Der Freiwillige Arbeitsdienst – Lampels Verhältnis zum Nationalsozialismus – Ein Autor zwischen den politischen Extremen.