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Religiosität und Schlaganfall

Bewältigen religiöse Menschen anders?

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Raimar Kremer

Die Arbeit liefert erste Quer- und Längsschnittergebnisse von einem so gut wie unbearbeiteten Feld: Religiosität als Bewältigungsressource.
Auf der Grundlage systemtheoretischer Kategorien wird zunächst eine eigene religiöse Bewältigungstheorie entwickelt, die gleichermaßen psychologische und theologische Erkenntnisse integriert. Dann werden verschiedene Zusammenhänge zwischen Religiosität, religiösem Bewältigungsverhalten und den psychischen und physischen Folgen des Schlaganfalls untersucht. Die überaus umfangreichen und interessanten Ergebnisse bestätigen für die Teildisziplinen partiell schon Gewußtes (z.B. weil Frauen religiöser sind als Männer, bewältigen sie anders). Interdisziplinär und in ihrer Ganzheit offenbaren sie jedoch Überraschendes und Neues (z.B. daß die Lokalisation des Schlaganfalls das religiöse Bewältigungsverhalten beeinflußt).
Aus dem Inhalt: Theoretischer Teil: Erkenntnis- und wissenschaftstheoretische Prämissen – Religiosität und Streß – Religiosität und Bewältigung – Methodischer Teil: Ziel und Fragestellung der Untersuchung – Operationalisierung der Variablen – Rahmenbedingungen der Studie – Methodik – Empirischer Teil: Beschreibung der Stichproben – Querschnittuntersuchung – Längsschnittuntersuchung – Qualitatives Interview – Diskussion und Zusammenfassung der Ergebnisse: Das Abhängigkeitsverhältnis der Religiosität und der religiösen Bewältigung – Religiöse und nichtreligiöse Bewältigung – Ergebnisse der empirischen Untersuchung – Bewältigung zwischen Situation, Person und Tradition – Qualitatives Interview – Kritische Anmerkungen zur Untersuchung.