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Offenbarung und Geschichten

Ein deutsch-englisches Forschungsprojekt

Series:

John Barton and Gerhard Sauter

Als Ergebnis eines Dialogs zwischen Theologen aus Bonn und Oxford, die von unterschiedlichen Kontexten geprägt sind, ist dieses Buch selber ein Beleg für das, was in ihm behandelt wird: Die Wiederentdeckung des narrativen Charakters christlicher «Offenbarung» fordert die Überlegung heraus, wie sich der Inhalt dessen, was offenbart wird, gegenüber anderen «stories» und Stimmen öffnet. Die Aufsätze erweisen sich selber als offen, indem sie philosophische, literarische und historische Materialien in einem Maße einbeziehen, wie es für die theologische Arbeit nur wünschenswert sein kann.
Aus dem Inhalt: Stanley Hauerwas: Vorwort – John Barton/Gerhard Sauter: Zur Einführung – Gerhard Sauter: «Schrifttreue» ist kein «Schriftprinzip» – Paul S. Fiddes: Geschichten voller Möglichkeiten. Reflexionen über die Schlußszenen des vierten Evangeliums und Shakespeares «Sturm» – John Barton: Menschliche Möglichkeiten erschließen - Offenbarung und biblische Geschichten – Ernstpeter Maurer: Theologische und philologische Hermeneutik – Rainer Fischer: Offenbarung als bestimmte Gestalt – Graham Ward: Allegorese als geistliche Übung – Michael Wolter: «Offenbarung» und «Geschichten» in der jüdischen und christlichen Apokalyptik – Robert Morgan: Christusgeschehen und Jesus-Story - Notwendigkeit und Grenze des Offenbarungsbegriffes – Caroline Schröder: «Story and Revelation» - ein unübersetzbares Verhältnis?