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Transferorientierte Erfolgskontrolle in der stationären neuropsychologischen Rehabilitation

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Eike Bochmann

Die Evaluation von Interventionsmaßnahmen gewinnt auch im Bereich der neuropsychologischen Rehabilitation immer mehr an Bedeutung. Demgegenüber steht, daß aufgrund vielfältiger methodischer Probleme eine kausalanalytische Interpretation des neuropsychologischen Interventionseffekts unter feldexperimentellen Bedingungen kaum möglich ist. Ziel der Arbeit ist es deshalb, das methodische Konzept der transferorientierten Erfolgskontrolle in seiner Eignung für den Einsatz im neuropsychologischen Bereich zu überprüfen. Dabei werden Fragen der Trennung einzelner Bestandteile des gemessenen Effekts, der Eignung unterschiedlicher Vergleichsgruppen sowie der Anwendbarkeit verschiedener Evaluationskriterien untersucht. Einen Schwerpunkt bildet die Überprüfung von Möglichkeiten der Messung von Alltagstransfereffekten.
Aus dem Inhalt: Die Trennung von Trainings-, Spontanremissions-, «Kur»- und Retesteffekten – Die Eignung der verwendeten Vergleichsgruppen – Bewertung der Möglichkeiten des Nachweises der Alltagsrelevanz der Trainingseffekte – Gegenüberstellung objektiver und subjektiver Evaluationsmaße – Der Einfluß des Katamnesezeitpunktes auf das Evaluationsergebnis.