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Ewige Universitätsreform

Das Organisationsrecht der österreichischen Universitäten von den theresianischen Reformen bis zum UOG 1993

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Sascha Ferz

Universitäten werden reformiert, seit es sie gibt. Daß diese dennoch über einen Zeitraum von mittlerweile rund 900 Jahren entgegen zahlreicher Systembrüche und Eingriffe von außen ihr Gesamtbild und ihre Grundidee weitgehend bewahren konnten, deutet auf ein gehöriges Maß an Bestandskraft der «universitas magistrorum et scholarium» hin. Dies erscheint um so erstaunlicher, als die Universitäten wie kaum eine andere Institution gesellschaftspolitischen Einflüssen unterworfen sind.
Eine Rückschau – oder besser – eine zeitgemäße Bestandsaufnahme soll mit dieser rechtshistorischen und rechtsdogmatischen Studie über die österreichische Universitätsorganisation in ihrem strukturellen Wandel unternommen werden. Dieses Vorhaben erfährt zweifellos noch dadurch an Brisanz, als den Universitäten auf ministeriellem Wege bereits ein weiteres institutionelles, die Vollrechtsfähigkeit forcierendes Reformvorhaben entgegensteuert.
Aus dem Inhalt: Theresianische Reformen – Rotstiftpolitik Josephs II. – Leopolds II. Suche nach dem Ausgleich – Politik der Restauration – Bildungspolitischer Aufbruch – Überwindung des Neoabsolutismus – Hochschulpolitik in der Zwischenkriegszeit – Restaurationsphase – HOG 1955 – Auswirkungen des Jahres 1968 – UOG 1975 – UOG 1993.