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Wie viel Staat braucht die Bildung?

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Diemut Kucharz

Immer wieder werden die Leistungen der staatlichen Schule in Frage gestellt. Vom Staat unabhängigere Bildungseinrichtungen scheinen zeitgemäßer, erfolgreicher und effizienter zu sein. Häufig wird in der aktuellen Diskussion über den notwendigen Einfluss des Staates auf die Schule überwiegend aus struktureller und organisatorischer Perspektive argumentiert. Aber welche Bildung brauchen heutige Kinder und Jugendliche und welches System Schule kann diese am ehesten ermöglichen? Solche inhaltlichen Fragen kommen meist zu kurz. Diesem Desiderat stellt sich die Autorin und untersucht daraufhin sowohl die gegenwärtige staatliche Schule als auch drei aktuelle Modelle von staatsunabhängigeren Schulkonzepten. Die sorgfältige Analyse ergibt eine differenzierte Antwort auf die Frage, wie viel Staat der Bildung von Kindern und Jugendlichen zuträglich ist.
Aus dem Inhalt: Die Krise der staatlichen Schule – Bestimmung eines zeitgemäßen Bildungsbegriffes – Der Staat im Schulwesen: in Deutschland, in den Niederlanden, in Dänemark, in England und in den USA – Gestaltungsautonomie von Schule: Hans-Günter Rolff – Die autonome öffentliche Schule: Horst Hensel – Die autonome privatisierte Schule: Nikolaus Severinski.