Show Less
Restricted access

Freiheit und Weltverbundenheit

Untersuchung über die Möglichkeit einer Vermittlung von Subjekt und Objekt vor dem Hintergrund der sozialen Konsequenzen

Series:

Magnus Göpel

Thema dieses Buches ist das Grundlagenproblem der Philosophie: Wie ist eine Vermittlung von Subjekt und Objekt möglich? Diese 2500 Jahre alte Frage hat nichts an Brisanz verloren, da sie jeden Bereich der Philosophie, ja unseres gesamten Lebens durchdringt. Allerdings wird schwierigen Fragen gerne ausgewichen, so daß eine Unübersichtlichkeit mannigfaltiger Probleme übrigbleibt und ihr gemeinsamer Nenner verdrängt wird. An so unterschiedlichen Themen wie Epistemologie, Ethik, soziale Phänomene, Traumatologie u.a. möchte der Autor zeigen, daß das eigentliche Problem in der obigen Frage besteht.
Nach einer Rekonstruktion der Wissenschaftslehre von J.G. Fichte diskutiert die Arbeit seinen Vorschlag einer Vermittlung ebenso kritisch wie die Beiträge von Thomas Nagel zum Thema.
Schließlich ist das Problem so scharf umrissen, daß sich eine Lösung zeigt und zugleich die soziale Brisanz der Frage deutlich wird.
Aus dem Inhalt: Gewalt als soziales Phänomen – Traumatologie – Analyse des Problems zu seinem Grunde: Möglichkeit der Vermittlung von Subjekt und Objekt – Rekonstruktion der Wissenschaftslehre von J. G. Fichte mit ausführlicher kritischer Diskussion – Darstellung der Philosophie Thomas Nagels – Kritische Diskussion der Philosophie Nagels und Entgegensetzung der Philosophien von Fichte und Nagel – Rückführung des Problems der Unvermittelbarkeit von Subjekt und Objekt auf die spekulative Relation, in die Subjekt und Objekt zueinander gesetzt werden – Nachweis, daß diese Relation, die jede Vermittlung von Subjekt und Objekt verhindert, zugleich notwendige und hinreichende Bedingung für das Entstehen von sozialer Gewalt ist.