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Ganzheitlichkeit und literarisches Experiment

Zum Verhältnis von Körper, Verstand, Seele und Geist im Werk Aldous Huxleys

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Christiane Kober-Tomasek

Die Untersuchung setzt sich mit Aldous Huxleys Aussagen über Körper, Verstand, Seele und Geist auseinander. Eine Analyse der frühen Gedichte schafft die begriffliche Basis und zeigt Huxleys Experimentieren mit drei unterschiedlichen Vorstellungen zur Lösung von Konflikten zwischen den genannten Bereichen. Verfolgt man diese Konzepte durch seine theoretischen und fiktionalen Schriften, so zeigen sich deutliche Schwerpunktsetzungen. In zwei distinktiven Schaffensphasen kontrastiert Huxley immer wieder ein jeweils vorherrschendes Konzept mit den beiden anderen. Nachdem sich die Konzepte immanenter Ganzheitlichkeit und transzendenzorientierter Weltabwendung im literarischen Experiment der Dystopien Brave New World und Ape and Essence als unzulänglich erwiesen haben, greift er schließlich in der Utopie Island auf das Konzept immanent-transzendenter Ganzheitlichkeit zurück.
Aus dem Inhalt: Huxleys Schwerpunkte in der Begriffsfüllung – Die nicht-fiktionalen Schriften – Körper, Verstand, Seele und Geist in den frühen Gedichten – Konflikte zwischen Körper und Verstand – Konflikte zwischen Körper und Seele – Mangelhafte Lebens- und Denkweisen: Rationalisten, Spiritualisten, Hedonisten – Die Lehrerfiguren – Die Protagonisten auf der Suche nach einem ganzheitlichen Leben – Kritik am Ideal immanenter Ganzheitlichkeit in der Dystopie Brave New World – Immanent-transzendente Ganzheitlichkeit in der Utopie Island.