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Prozeßorientierte Unternehmensführung

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Hermann Schnaitmann

Prozeßorientierte Unternehmensführung versteht sich als zielorientierte Gestaltung und Steuerung des Unternehmensprozeßnetzes. Hierzu benötigen Manager nicht nur pragmatisches Führungswissen, sondern auch deskriptive und theoretische Kenntnisse. Folgerichtig besteht das Konzept der prozeßorientierten Unternehmensführung aus den drei Komponenten Prozeßdeskription, Prozeßtheorie und Prozeßmanagement. Die Deskription zielt darauf ab, einen Prozeß als Gestaltungsgegenstand klar abzugrenzen. Die Prozeßtheorie bezweckt die Aufdeckung prozeßinterner Ursache-Wirkungs-Beziehungen. Darauf aufbauend versucht das Prozeßmanagement, erfolgreiche Prozesse zu schaffen (funktionale Komponente), sie an Menschen zu übergeben (personale Komponente), Instrumente zur Steuerung der Prozesse bereitzustellen (instrumentale Komponente), die Prozesse in die Organisation einzubinden (organisationale Komponente) und einen Wandel der Unternehmenskultur herbeizuführen (kulturelle Komponente).
Aus dem Inhalt: Definition von Prozeß, von Unternehmen als Prozeß und von prozeßorientierter Unternehmensführung – Prozeßdeskription – Prozeßtheorie – Prozeßmanagement.