Show Less
Restricted access

Positionen poetischer Identität in Gedichten Emily Dickinsons

Series:

Heike Oeldorf

In vielen Gedichten Dickinsons sind die sinn- und bedeutungstragenden Widersprüche nicht aufzulösen. Das faszinierende, weil starke und selbstbewußte Ich entzieht sich immer wieder eindeutigen Definitionen. Die Auseinandersetzung mit diesem Ich und Positionen poetischer Identität sind das Thema dieser Arbeit. Dabei geht es nicht um eine eindeutige, positive Definition von Weiblichkeit, sondern vielmehr um alternative Bedeutungen, die sich zwar auf die Kategorien männlich und weiblich beziehen, sie aber auch verlassen können. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Bildlichkeit, weil sich die alternativen Bedeutungen von poetischer Identität vor allem in erotischen Bildern konstituieren.
Aus dem Inhalt: Auswahl an Gedichten – Analysen – Erotische Bilder des Weiblichen und Alternativen zum patriarchalischen Diskurs in den Metaphern des Flüssigen, der Nacht- und Vulkanmetaphorik und den Metaphern des Werden und Vergehens.