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Die Schiedsgerichtsbarkeit bei internationalen Bau- und Anlagenverträgen in Europa

Untersuchung und Entwurf einer europäischen Bauschieds- und Bauvermittlungsordnung

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Claudia Royé

Gerade internationale Bau- und Anlagenverträge haben sich über die Jahre immer wieder als besonders konfliktträchtig erwiesen. Im internationalen Bauwesen ist insbesondere die Schiedsgerichtsbarkeit der häufigste Weg der außergerichtlichen Streitbeilegung.
Gegenstand dieser Untersuchung ist, inwieweit bestehende internationale und nationale Schiedsquellen geeignet sind, den besonderen Problemen der Streitigkeiten bei internationalen Bau- und Anlagenverträgen in Europa gerecht zu werden und inwieweit ein Bedarf nach einer neuen europäischen speziellen Schiedsregelung für diesen Bereich besteht. Hierbei wird ein Blick auf andere Formen der internationalen außergerichtlichen Streitbeilegung sowie auf Europäisches Recht im Zusammenhang mit der Schiedsgerichtsbarkeit geworfen. Die Arbeit schließt mit einem Entwurf einer europäischen Bauschieds- und Bauvermittlungsordnung.
Aus dem Inhalt: Grundlagen: Der internationale Bau- und Anlagenvertrag, Schiedsgerichtsbarkeit bei Streitigkeiten aus internationalen Bau- und Anlagenverträgen – Rechtsquellen und Modelle der internationalen Schiedsgerichtsbarkeit – Bedeutung des Europäischen Rechts für internationale und nationale Schiedsverfahren – Überblick über nationale Schiedsregelungen für das Bauwesen einschließlich des Anlagenbaus in Europa – Begründung für eine europäische Schiedsordnung für das internationale Bauwesen und den Anlagenbau – Entwurf einer europäischen Bauschieds- und Bauvermittlungsordnung.