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Gläubigerschutz durch reale Kapitalaufbringung im Deutschen und Polnischen Recht der Kapitalgesellschaften

Eine rechtsvergleichende Untersuchung

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Krzysztof Oplustil

Die Arbeit konzentriert sich auf den Rechtsvergleich der Maßnahmen zur Sicherung der realen Kapitalaufbringung im neuen, im «Gesetzbuch der Handelsgesellschaften» enthaltenen polnischen Recht der Kapitalgesellschaften (GmbH und AG) vor dem Hintergrund des deutschen Rechts. Die Rechtslage in Deutschland wird ausführlich bei der Besprechung jener Rechtsinstitute des polnischen Gesetzes dargestellt, die sich weitgehend an das deutsche Vorbild anlehnen. Erörtert werden die Haftungsverhältnisse in der Vorgesellschaft, die Voraussetzungen einer korrekten Erfüllung der Einlagepflicht durch Leistung der Bareinlagen, Fragen der Sacheinlagefähigkeit, der Wertermittlung und der Werthaltigkeitskontrolle von als Sacheinlagen eingebrachten Vermögensgegenständen sowie der ordnungsgemäßen Erfüllung der Sacheinlageverpflichtung. Schließlich wird das Problem der Umgehung von zwingenden Sacheinlageregeln der rechtsvergleichenden Untersuchung unterzogen. Die Auseinandersetzung mit den Institutionen des deutschen und des polnischen Gesellschaftsrechts erfolgt unter Berücksichtigung der europäischen Vorgaben, insbesondere der Ersten (68/151/EWG) und Zweiten (77/191/EWG) gesellschaftsrechtlichen EU-Richtlinie.
Aus dem Inhalt: Instrumente des Gläubigerschutzes im deutschen und polnischen Gesellschaftsrecht – Gründungsvorgang der GmbH und der AG in beiden Rechtsordnungen – Recht der Vorgesellschaft – Voraussetzungen einer korrekten Erfüllung der Einlagepflicht durch Leistung der Bareinlagen – Fragen der Sacheinlagefähigkeit, der Wertermittlung und der Werthaltigkeitskontrolle von als Sacheinlagen eingebrachten Vermögensgegenständen sowie der ordnungsgemäßen Erfüllung der Sacheinlagepflicht – Problem der Umgehung von zwingenden Sacheinlageregeln.