Show Less
Restricted access

Der Bildhauer Hans Mettel

Mit einem kritischen Werkkatalog der plastischen Arbeiten

Series:

Kerstin Schlüter

Hans Mettel gehört neben Gerhard Marcks u. a. zu den bedeutendsten deutschen, figürlich arbeitenden Bildhauern des 20. Jahrhunderts. Die Einschätzungen seiner Werke sind äußerst divergierend. Einerseits wurden sie als «neonazistisch», andererseits als «entartete Scheußlichkeit» verfemt. Gleichzeitig wurden sie hoch geschätzt. Diese Äußerungen spiegeln die Situation der deutschen Kunstgeschichte der Nachkriegszeit wider. In den 20er Jahren gelangte Mettel zu erstem Ansehen. Während der NS-Diktatur stand er auf der Liste «entarteter Künstler». Nach dem Krieg errang er durch öffentliche Aufträge über die Grenzen Deutschlands hinaus künstlerische Geltung. Der Ausschluss aus dem kunstwissenschaftichen Diskurs erfolgt in den 70er Jahren mit der Etablierung der Abstrakten als der «neuen, freien Kunst» in Deutschland. Das erstmals erstellte Werkverzeichnis der plastischen Arbeiten bietet neue Einblicke in das Gesamtwerk. Der monographische Teil vermittelt eine kritische Annäherung an den Menschen, Künstler und Lehrer Mettel.
Aus dem Inhalt: Absicht der Arbeit, Forschungsstand – Biographische Hintergründe: Darstellung des künstlerischen und geistigen Umraums – ideengeschichtlicher Kontext – Künstlerischer Ausdruck: ikonographische Werkanalysen vor dem Hintergrund einer chronologischen Entwicklung – Zusammenfassung und Fazit – Werkverzeichnis der Skulpturen: Kritischer Werkkatalog.