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Zwischen Schwarz und Weiß

Schrift und Schreiben im selbstreferentiellen Werk von Edgar Allan Poe und Raymond Roussel

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Claudia Weller

Die komparatistische Untersuchung von Schriften und Schreibvorgängen im Werk von Edgar Allan Poe (1809-1849) und Raymond Roussel (1877-1933) fußt auf einer vergleichenden Darstellung der jeweiligen Ästhetik beider Dichter. Die systematischen, textnahen Analysen begründen aufschlussreiche Aussagen über die Bedeutung der Arten und Funktionen von Schrift bei Poe und Roussel. Dabei erweist sich, dass Poe, den Roussel niemals erwähnte, der wichtigste literarische Lehrer des Franzosen gewesen sein muss. Hinweise auf die Einflüsse und Wirkungen beider Autoren ergänzen die Thematik und belegen, wie Poe und Roussel das heute mögliche erweiterte Verständnis von Schrift und Schreiben entscheidend vorbereitet haben.
Aus dem Inhalt: Ästhetische und literaturtheoretische Voraussetzungen – Die Entstehung von Schrift im Werk Poes und Roussels – Arten und Funktionen von Schrift – Rezeptionsprozesse und Leselehre.