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Inszenierte Antike – Die Antike, Frankreich und wir

Neue Beiträge zur Antikenrezeption in der Gegenwart

Series:

Henry Thorau and Hartmut Köhler

Der Band versammelt Vorträge zweier interdisziplinärer Symposien von 1998 und 1999 an der Universität Trier zu Inszenierungen antiker Dramen im Sprechtheater und in der Oper sowie ihrer Rezeption in Frankreich und Deutschland.
Aus dem Inhalt: Manfred Fuhrmann: Mythos als Wiederholung in der griechischen Tragödie und in der Literatur der Gegenwart – Wilfried Stroh: Der Miles gloriosus des Plautus auf der Bühne seiner Zeit – Hellmut Flashar: Die antike Gestalt der Elektra – Monika Meister: Die Szene der Elektra und die Wiener Moderne. Zu Hugo von Hofmannsthals Umdeutung der griechischen Antike – Heinz Josef Herbort: Ein Gemenge aus Nacht und Licht - Form zwischen Gesetz und Intuition in der Elektra bei Hofmannsthal und Strauss – Henning Rischbieter: Antiken-Inszenierungen auf dem deutschen Theater seit 1945 – Bernhard Böschenstein: Antigone und Oedipus Rex: Sophokles - Hölderlin - Cocteau – Pierre Brunel: König Ödipus und die Frage des loimòs – Theo Hirsbrunner: Die Situation des französischen Musiktheaters in der Zwischenkriegszeit am Beispiel von Arthur Honeggers Antigone und Igor Strawinskys Ödipus Rex – Anne Neuschäfer: «Vous avez la pièce de Sophocle et je ne me pose pas en rival...»Ödipus-Deutungen für das Theater bei André Gide und Henry Bachau – Jürgen Grimm: Cocteaus Antikendrama Antigone: Aktualisierung und Aktualität des Mythos – Chris Rauseo: Von Médée zu Medea. Von Corneille zu Cherubini – Justus Fetscher: Zwischen Sklavenmoral und göttlichem Auftrag. Peter Hacks’ Amphitryon als dialektisches Spiel von der Rolle des Menschen.