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«...meine Philosophie ist kein Buch»- August Ludwig Hülsen (1765-1809)

Leben und Schreiben eines Selbstdenkers und Symphilosophen zur Zeit der Frühromantik

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Ulrich Krämer

Der Philosoph August Ludwig Hülsen ist mittlerweile eine nahezu unbekannte Größe in der deutschen Kulturgeschichte geworden. Diese Arbeit zeigt, daß sich eine Beschäftigung mit diesem tiefsinnigen Denker und ungewöhnlichen Menschen auch heute noch lohnt. Da bei Hülsen Lebensführung und Denkweise nicht zu trennen sind, geht die Untersuchung zunächst und in erster Linie biographisch vor; sie schließt jedoch auch eine Gesamtdarstellung des Œuvres mit ein. Ein Schwerpunkt ist dabei die Frage nach der Einordnung der frühromantischen Bewegung in den geistesgeschichtlichen Kontext. Es zeigt sich, daß in Hülsen zwei Pole wirksam waren: sowohl ein unbürgerlicher Individualismus als auch das Streben nach Kontakten zu Gleichgesinnten.
Aus dem Inhalt: Zur Textlage und Forschungsgeschichte – Hülsens Leben – Hülsen und Fouqué – Hülsen und der ‘Bund der Freien Männer’ – Hülsen und Fichte – Beziehungen zur Frühromantik – Pädagogische Versuche – Leben als Bauer – Hülsens Schriften in Grundzügen.