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Buddhisten und Hindus im deutschsprachigen Raum

Akten des Zweiten Grazer Religionswissenschaftlichen Symposiums (2.-3. März 2000)

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Manfred Hutter

Seit dem 19. Jahrhundert sind Hinduismus und Buddhismus ein Thema der mitteleuropäischen Geistesgeschichte, und seit einigen Jahrzehnten gibt es auch hinduistische und buddhistische Gemeinschaften im deutschsprachigen Raum – getragen nicht nur von Migranten, sondern zunehmend auch von Konvertiten. Aus religionsgeschichtlicher und religionssoziologischer Perspektive kann man daher fragen, wie weit sich diese Religionen durch Anpassungen oder Neuinterpretationen in Mitteleuropa verändern oder welches Potential solche Gruppen haben, auch als religiöse Alternativen anziehend zu sein. Das Wechselspiel zwischen religiöser Tradition im jeweiligen Ursprungsland sowie die Anforderungen in einer geänderten gesellschaftlichen Umgebung werden in den einzelnen Beiträgen des Symposiums beleuchtet.
Aus dem Inhalt: Manfred Hutter: Einleitung – Christine Handl: Die Sathya Sai-Organisation. Am Beispiel der Sathya Sai-Gruppe Graz – Horst Hüttl: Der spirituelle Weg Sri Chinmoys. Gelungener Versuch, indische Spiritualität westlich inkulturiert zu leben? – Manfred Hutter: Hinduismus in Österreich. Rechtliche Stellung und Aktivitäten – Brigitte Luchesi: Das hinduistische Tempelfest in Hamm-Uentrop / Westfalen – Elke Hahlbohm-Helmus: Geshes, Lamas, Dharmalehrer oder Buddhologen und freizeitkompatible Fortbildungskonzepte zum Thema Buddhismus – Manfred Hutter: Österreichische Buddhisten. Geschichte und Organisation – Manfred Klell: Buddhismus in Graz – Heinz Mürmel: Buddhismus und Theosophie in Leipzig vor dem Ersten Weltkrieg – Michael A. Schmiedel: Theravada-Buddhismus in Bonn und Rösrath – Ursula Baatz: Zen-Buddhismus im Westen. Samurai-Zen oder Graswurzel-Zen? – Franz Höllinger: Das Interesse an östlichen Religionen unter Studierenden. Ergebnisse einer internationalen Befragung – Karl H. Neufeld: Fremdheit und Nähe. Östliche Elemente im westlichen Denken – Roman Schweidlenka: Buddhismusrezeption der Gegenkultur und Alternativbewegung im deutschen Sprachraum seit 1968 – Franz Winter: Die Buddhismusrezeption bei Intellektuellen im 20. Jahrhundert am Beispiel des Emile M. Cioran (1911-1995).