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Early Warning im Internationalen Gesellschafts-System nach 1989/90

Theoretische Neuüberlegungen unter besonderer Berücksichtigung methodischer und empirischer Aspekte für Semiperiphery-Staaten

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Andrea K. Riemer

Early Warning erlebte ab 1989/90 einen Aufschwung, erhoffte man sich doch nach dem Zerfall des bipolaren Machtgefüges und neu auftretender Herausforderungen «klare und eindeutige Prognosen» für künftige gesellschaftliche Entwicklungen. Diese Forschungsarbeit ist ein Versuch, die neue Situationskonstellation im Internationalen Gesellschafts-System besonders ab 1989/90 zu analysieren und eine mehrfach erprobte qualitative Variante von Early Warning in einer eingegrenzten Raum-Zeit-Konstellation (zwischen 1987 und 2000 in Mittel- und Südosteuropa) zu präsentieren. Der gewählte Ansatz bezieht sich auf Early Warning als Teilschritt im Rahmen des strategischen politischen Entscheidungsprozesses. Er umfasst einen theoretisch fundierten und praktisch abgetesteten qualitativen Set an Instrumenten zur Unterstützung der politischen Entscheidungsfindung in einer komplexen Situation.
Aus dem Inhalt: Disziplinäre Einbettung – Problemstellung – Zielsetzungen – Methoden und forschungsleitende Grundbegriffe – Die theoretische Basis – Der Systemisch-Evolutionäre Extended Signal Approach – Die Fallstudie im engsten Sinn: Die Türkei von 1987 bis 1997 – Der Systemisch-Evolutionäre Extended Signal Approach Enhanced.