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Das Abendmahl im spätmittelalterlichen Drama

Eine Untersuchung der Darstellungsprinzipien der Abendmahlslehre in den englischen "Mystery Cycles</I> und ihren Vorlagen im Vergleich mit den französischen und den deutschsprachigen biblischen Spielen

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Yumi Dohi

Im Spätmittelalter diente die Aufführung eines biblischen Schauspiels als ideales bilaterales Kommunikationsmedium zwischen der betenden und der arbeitenden Welt. In dieser komparatistischen Untersuchung der Darstellungsvarianten des letzten Abendmahls Jesu werden die Prinzipien herausgearbeitet, mit denen das Schauspiel symbolisch und praktisch diesen Zweck erfüllt. Der Vergleich erfolgt sowohl zwischen dramatisierten und nichtdramatisierten, als auch englischen, deutschen und französischen Werken. Die Verkörperung der Heilsgeschichte in Form von Schauspielen im Spätmittelalter wird dabei als gesamteuropäisches Phänomen gesehen.
Aus dem Inhalt: Biblisches Schauspiel als bilaterales Kommunikationsmedium – Verkörperung der Heilsgeschichte im Spätmittelalter als gesamteuropäisches Phänomen – Zusammenarbeit zwischen autoritätsbewußtem Klerus und ungeschulten, zwar gläubigen, aber auch abergläubischen Laien – Macht und Einfluß – Lehrhaftigkeit und Epikureismus.