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Volatilität von Wechselkursen im Licht der Mikrostrukturforschung

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Imke v. Königsmarck

Wechselkurse verhalten sich in der kurzen Frist weitaus volatiler als Fundamentaldaten, wie Preise, Zinsen oder Einkommen. Der damit verbundene Erklärungsmangel makroökonomischer Wechselkurstheorien wirft die Frage auf, welche Faktoren für die kurzfristige Entwicklung von Wechselkursen bedeutsam sein könnten. Die noch verhältnismäßig junge Mikrostrukturforschung konzentriert sich dabei auf Besonderheiten der Marktstruktur und die Bedeutung der Marktakteure. Im Mittelpunkt steht damit der Prozeß der Informationsverarbeitung und -verbreitung. Die Arbeit identifiziert drei zentrale Erklärungsansätze aus der Mikrostrukturforschung für kurzfristige Wechselkursschwankungen, belegt deren empirische Relevanz und fragt nach möglichen wirtschaftspolitischen Implikationen.
Aus dem Inhalt: Devisenmarkt, Wechselkurse und Volatilität – Traditionelle Zahlungsbilanz- und Wechselkurstheorien – Die Mikrostrukturforschung im Bereich der Devisenmärkte – Marktmikrostruktur und Preisbildungsprozeß – Einfluß technischer Analysten auf die Preisbildung – Verhaltensorientierte Ansätze und Preisbildung – Wirtschaftspolitische Implikationen.