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Europäisches Recht und Computerreservierungssysteme

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Frank Perret

Computerreservierungssysteme sind für die Luftfahrtunternehmen ein unerläßliches Instrument zum Vertrieb von Flugverkehrsdienstleistungen. Sie enthalten Informationen über Tarife, Abflug- und Ankunftszeiten sowie die in den Maschinen verfügbaren Plätze und stellen damit ein wesentliches Element im Wettbewerb zwischen den Fluggesellschaften dar. In der Arbeit werden die Möglichkeiten der Wettbewerbsbeeinflussung durch die Systeme in dem zunehmend deregulierten Luftverkehrsmarkt der Vereinigten Staaten betrachtet und die Gegenmaßnahmen der Behörden sowie die Rechtsprechung der Gerichte vor dem Hintergrund der US-amerikanischen Wettbewerbsgesetze dargestellt. Im weiteren Verlauf werden die Auswirkungen des Betriebs von CRS auf den Luftverkehrsmarkt der Europäischen Gemeinschaft erörtert und untersucht, inwieweit die bereits von den US-amerikanischen CRS bekannten Wettbewerbsbeeinträchtigungen mit den Wettbewerbsgesetzen des Vertrages wirksam bekämpft werden können.
Aus dem Inhalt: Die Situation auf dem amerikanischen Markt: Funktionsweise und wirtschaftliche Bedeutung von CRS – Formen der Benachteiligung im Wettbewerb – Regulierungsmaßnahmen der US-Behörden – Das Verhalten der CRS auf dem Markt – Die Richtlinien des Civil Aeronautic Board – Die CRS-Studie des DOT – Die Rechtsprechung zur Problematik der CRS – Die CRS in der Europäischen Gemeinschaft: Die Anwendung der Artikel 81 und 82 des EG-Vertrages auf den Luftverkehr – Die Anwendung von Artikel 81 EGV auf CRS – Die Anwendung von Artikel 82 EGV auf CRS – Die wettbewerbsrechtliche Problematik beim Zusammenschluß von CRS.