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Die großen Konzertdirektionen im Wiener Konzerthaus 1913-1945

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Erwin Barta and Gundula Fäßler

Die Vielfalt des Wiener Musiklebens ist das Resultat einer historischen Entwicklung, die sich wesentlich in der Geschichte der musikalischen Institutionen widerspiegelt. Die Bedeutung der privatwirtschaftlich geführten Konzertdirektionen für dieses Musikleben – zeitweilig organisierten die Konzertdirektionen in Wien bis zu sechzig Prozent der Veranstaltungen aus dem Bereich der E-Musik – wurde bislang nur wenig beachtet. Das Buch versucht daher, unter Einbeziehung kulturhistorischer Forschungsansätze die zentrale Rolle der Konzertagenturen im Spannungsfeld zwischen kultureller Vermittlungsarbeit und unternehmerischem Handeln herauszuarbeiten. Als statistische Grundlage dient das gut aufgearbeitete Programmarchiv der Wiener Konzerthausgesellschaft, in welchem mehr als 26.000 Veranstaltungen erfaßt sind.
Aus dem Inhalt: Der Konzertdirektor – Beruf oder Berufung? – Konzertarten und Konzertorganisation – Die Konzertdirektionen und ihre Vermieter – Die Konzertdirektionen und ihre Künstler: Finanzielle Aspekte und Honorarverhandlungen – Die Konzertdirektionen und ihr Publikum – Die Konzertdirektion Gutmann (Inhaber Hugo Knepler) – Die Konzertdirektion Hugo Heller – Veranstaltungsprofile