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Dialog-gesteuerte Regelsysteme

Definition, Eigenschaften und Anwendungen

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Rainer Kiel

Dialog-gesteuerte Regelsysteme (DGRSe) stellen eine Methode zur Repräsentation von im Sinne der Komplexitäts- und Berechenbarkeitstheorie einfachen Entscheidungsproblemen dar. Sie erlauben relativ natürliche Problembeschreibungen, so daß auch ein Endanwender in die Lage versetzt wird, selbständig mit Unterstützung eines Wartungswerkzeugs eigene Anwendungen zu formulieren. Die Beschränkung auf einfach strukturierte Entscheidungsprobleme erlaubt es, dem Wartungswerkzeug Hilfen, wie beispielsweise Konsistenzuntersuchungen, anzubieten, die gewöhnlich aufgrund von Unentscheidbarkeiten oder nicht mehr beherrschbaren Komplexitäten nicht zur Verfügung stehen.
Aus dem Inhalt: Entstehungsgeschichte der Dialog-gesteuerten Regelsysteme (DGRSe) – Formale Einführung der DGRSe – Konsistente DGRSe – Theoretische Grundlagen der programmtechnischen Realisierung von DGRSen und der Aufdeckung von Inkonsistenzen – Ein DGRS-Interpreter – Implementation des DGRS-Interpreters und eines Werkzeugs zur Aufdeckung von Inkonsistenzen.