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Von «Give a Laugh» bis «Have a Cry»

Zu Aspektualität und Transitivität der V+N-Konstruktionen im Englischen

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Ute Labuhn

Verbo-nominale Strukturen des Typs have, take, make, give plus deverbales Konversionsnomen mit unbestimmtem Artikel sind ein charakteristisches Merkmal des modernen Englischen. Diese Arbeit fragt nach ihrer Funktion und legt dabei den Schwerpunkt auf die semantische Analyse. Worin besteht der Bedeutungsunterschied zu den entsprechenden einfachen Verben? In welcher Beziehung stehen diese komplexen Prädikate zu normalen Verb-Objekt-Strukturen? Haben die verbalen Komponenten eine Eigenbedeutung? Die V+N werden einerseits als möglicher Ausdruck von Aspektualität diskutiert, andererseits als Abweichungen von spezifischen transitiven Prototypen sowie als metaphernbildend analysiert. Fragen der Sprachverwendung ergänzen die Argumentation, die sich auf ein umfangreiches Korpusmaterial stützt.
Die Autorin: Ute Labuhn wurde 1966 in München geboren. Sie studierte Englisch, Spanisch und Deutsch an der Universität München und war anschließend als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Englische Sprachwissenschaft der Universität Heidelberg beschäftigt. Promotion 1999. Derzeit ist die Autorin im gymnasialen Schuldienst tätig.