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«Dread and Exultation»

Symbolische Männlichkeit und Weiblichkeit im klassischen englischen Schauerroman

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Inge Kleine

Die Zeit der französischen Revolution ist in England auch die Zeit des Schauerromans. In den gewalttätigen Bildern und erhabenen Szenarien dieser Romane werden europäische Vorstellungen zu Männlichkeit und Weiblichkeit entworfen, verarbeitet, abgegrenzt und durchgespielt. Dabei kodiert die geschlechtliche Polarisierung innerhalb der Gattung die politischen und ästhetischen Anliegen der Texte genauso wie die textinhärenten Vermittlungsstrategien und den Umgang mit Sprache. Der semiotisch orientierte Vergleich «weiblicher» und «männlicher» Schauerromane unter Einbezug des geschichtlichen Hintergrundes läßt erkennen, wie und warum sich bestimmte Konzepte zu gender durchsetzen konnten.
Aus dem Inhalt: Geschlechtsspezifische, politische und ästhetische Dimensionen des Erhabenen – Destabilisierungen des Textes bei Ann Radcliffe – Weibliche Textpraxis – Stabilisierungen bei Matthew G. Lewis – Die Kosten des Erhabenen.