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Private Schiedsgerichtsbarkeit und Verfassung

Eine rechtsvergleichende Untersuchung zum deutschen und englischen Recht

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Wolfram Distler

Seit Jahrhunderten ist der deutschen wie der englischen Rechtsordnung das Phänomen der privaten Schiedsgerichtsbarkeit bekannt, ebenso lange wird es von Seiten der staatlichen Gerichtsbarkeit und Rechtsordnung mißtrauisch beäugt. Erst der zunehmende Druck des internationalen Handels führte zu einer liberaleren und unvoreingenommenen Einstellung beider Rechtsordnungen. Diese Arbeit untersucht die verfassungsrechtlichen Hintergründe der privaten Schiedsgerichtsbarkeit und versucht, die Grenzen dieses Rechtsinstituts – auch in Hinblick auf die Geltung der EMRK – aufzuzeigen. Von besonderem Interesse ist hierbei die neueste Verfassungsentwicklung in England, insbesondere die Einführung des Human Rights Act 1998.
Aus dem Inhalt: Neueste Entwicklungen im britischen Verfassungsrecht – Staatliches Rechtsprechungsmonopol im deutschen und englischen Recht – Schiedsgerichtsbarkeit und Sozialstaatsprinzip – Schiedsgerichtsbarkeit und Schutz von Ehe und Familie – Grundsätze der rule of law bzw. natural justice und Schiedsgerichtsbarkeit – Art. 6 EMRK und Arbitration Act 1996.