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Strafbarkeitsausschluß durch berechtigte Geschäftsführung ohne Auftrag

Zur strafbarkeitsausschließenden Wirkung der berechtigten Geschäftsführung ohne Auftrag (§§ 677 ff. BGB) im Verhältnis zwischen Geschäftsherrn und Geschäftsführer

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Christian Fisch

Über die strafrechtliche Relevanz des zivilrechtlichen Institutes der Geschäftsführung ohne Auftrag wird seit dem Inkrafttreten des Bürgerlichen Gesetzbuchs kontrovers diskutiert. Im Mittelpunkt der Auseinandersetzung steht dabei die rechtfertigende Kraft der berechtigten GoA; vereinzelt wird auch die Bedeutung der nachträglichen Genehmigung einer auftragslosen Geschäftsführung gem. § 684 S. 2 BGB thematisiert. Der Autor setzt sich in seiner Studie nach einem Blick auf die zivilrechtlichen Voraussetzungen des Rechtsinstituts nicht nur mit den verschiedenen hierzu vertretenen Ansichten auseinander, sondern untersucht darüber hinaus sowohl die Notwendigkeit eines strafrechtlichen Rechtfertigungsgrundes berechtigte GoA als auch die Wirkung einer berechtigten GoA auf der Tatbestandsebene.
Aus dem Inhalt: Erscheinungsformen und Voraussetzungen der berechtigten GoA – Die strafbarkeitsausschließende Wirkung der berechtigten GoA – Die tatbestandsausschließende Wirkung einer berechtigten GoA – Die berechtigte GoA als Rechtfertigungsgrund im Strafrecht – Die strafaufhebende Wirkung der Genehmigung einer auftragslosen Geschäftsführung.